Startseite

science slam

Am 30. März fand am Gymnasium Julianum der erste Science Slam anlässlich des 200-jährigen Jubiläums statt. Mit der Überschrift „10 Minuten Wissenschaft“ ging es nicht darum, möglichst viel Wissen für die Zuschauer vorzubereiten, sondern sein Fachgebiet auf eine verständliche und möglichst unterhaltsame Art und Weise vorzustellen. Die Fachgebiete waren in diesem Fall die Facharbeitsthemen der Jahrgänge 11 und 12. Die Slammer gaben damit Schülern - besonders aus Jahrgang 10 - die Möglichkeit, in die Facharbeitszeit zu schnuppern.

Schulleiterin Dagmar Schulze begrüßte zuerst die Zuschauer. Danach gab sie ihr Wort an den Moderator Bastian Elert und seinen Sidekick Nina Stein ab. Diese erklärten daraufhin die Spielregeln sowie das Bewertungssystem und unterstützen den Abend durch weitere Moderationen zwischen den einzelnen Slammern.

Den Anfang machte Silas Koßmann aus Jahrgang 11 mit seinem Vortrag „Propaganda und Widerstand im Film des Dritten Reiches“. Trotz eines sehr kniffligen Themas schaffte er es, mit seiner unterhaltsamen Art das Publikum zu begeistern.

Der zweite Vortrag „Wildacker“ von der derzeitigen Abiturientin Philomena Schulze folgte kurz darauf. In ihrem Slam gab sie einen guten Einblick in ihr Fachgebiet und brachte es mit Witz verständlich rüber.

Im Vortrag „Hexenverfolgung“ schaffte es der jüngste der Teilnehmer, Bahne Brand, die Zuschauer mit in seinen Slam einzubringen und sorgte somit für eine sehr gute Stimmung im Publikum.

Patrick Karlovic aus Jahrgang 12, der als vierter Teilnehmer startete, trat mit dem Thema „Corporate Identity von Adidas“ beim Science Slam an und schaffte es gekonnt und mit Witz, über seine Fehler hinwegzuspielen.

Der fünfte Teilnehmer, Timon Dodt (Jahrgang 11), beschäftigte sich mit dem Thema „Heroischer Realismus“. Mit seiner mitreißenden Art und Weise sorgte er im Publikum für viel Aufmerksamkeit, die bei jedem auf Verständnis stieß.

Danach trat der Abiturient Frederic Schacht an, der sich mit dem Thema „Corporate Identity von Mordor“ beschäftigte. Während allein schon das Thema auf großen Zuspruch stoieß, schaffte er es mit seiner humorvollen Art, die Anwesenden voll und ganz zu überzeugen.

Die letzte Teilnehmerin war Caroline Abdul-Malak aus Jahrgang 12, die auf das Thema „Stress“ einging. Mit vielen Alltagssituationen ließ sie viele Zuschauer sich selbst wiedererkennen und brachte diese letztendlich mit ihrer Message auch zum Nachdenken.

Nach jedem einzelnem Slam gab es eine kurze Beratungszeit für die Jury, die in diesem Fall das Publikum selbst war. In dieser Beratungszeit wurden die Zuschauer von den Kellnern aus dem 11. Jahrgang der Seminarfächer Stocek, Gritzan und Elert bedient. Nach dieser Beratungszeit wurden die Wertungen von den Punktezählern Sarina Apel und Tabea Roese zusammengezählt. Am Ende gab es letztendlich eine Siegerehrung, bei der die zwei Moderatoren und Frau Schulze die ersten drei Plätze auszeichneten.
Den dritten Platz belegte dabei Caroline Abdul-Malak mit ihrem Vortrag „Stress“, Zweiter wurde Bahne Brand mit „Hexenverfolgung“. Der Gewinner des ersten Science Slams am Julianum war am Abend Frederic Schacht mit seinem Vortrag über die „Corporate Identity von Mordor“, der von 250 möglichen Punkten insgesamt 229 erreichte.

Die Technik-AG, die Seminarfächer Stocek, Gritzan & Elert sowie weitere freiwillige Helfer halfen bei der Technik, dem Catering und der Organisation mit.

Am Ende lässt sich sagen, dass der erste Science Slam bei den zahlreichen Anwesenden auf viel Zuspruch stieß und sehr gut ankam. (Nina Stein)