Schulgeschichte

 

Die Geschichte des Julianum


Die Vorgeschichte des Julianum reicht über 1000 Jahre in die Vergangenheit:

Die erste "Helmstedter" Schule ist wohl im Kloster St. Ludgeri bei Helmstedt eingerichtet worden. Dessen Gründungsdatum liegt am Anfang des 9. Jahrhunderts.
Wie in Helmstedt und Schöningen nachweisbar, war den Klöstern oft eine äußere Schule angeschlossen, die von den Söhnen reicher Bürger besucht werden konnte.

25. Mai 1253 
Gründung der lateinischen Stadtschule in Helmstedt als Alternative zur nun schon seit ca. 250 Jahren bestehenden Klosterschule - Damit geht das Julianum auf eine
der ältesten Schulen im deutschprachigen Raum zurück.
(Seit dem 13. Jahrhundert entstanden in den Städten lateinische Stadtschulen, mit denen das selbstbewusster gewordene Bürgertum nun eigene Ausbildungsstätten einrichtete. Wie der Name schon sagt, stand auch in diesen Schulen die Einübung des Lateinischen im Mittelpunkt des Unterrichts.)

1543
Umwandlung der lateinischen Stadtschule in ein "protestantisches Gymnasium" im Zuge der Reformation

Juleum Helmstedt1576
Gründung der
Universität Helmstedt ( Julia Carolina ) durch Herzog Julius von Braunschweig und Lüneburg
In den folgenden 200 Jahren entwickelte sich die Helmstedter Hochschule zu einer Universität von europäischem Rang.

ab 1755
Lehrerausbildung in Zusammenarbeit mit der Julius-Universität Helmstedt

 

 

1779
Trennung in ein "Pädagogium" ( mit Schwerpunkt Latein ) und eine "Bürgerschule"

Ostern 1810
Ende des Lehrbetriebes an der Universität Helmstedt aufgrund einer Verfügung von Hieronymus Napoleon. Fortbestand des Pädagogiums (Gymnasiums) als Überrest der Universität

August Heinrich Hoffmann (Hoffmann von Fallersleben) besucht von 1812 bis 1816 das Helmstedter Gymnasium.

1. November 1817
Wiederzusammenlegung des Pädagogiums und der Bürgerschule zu einem sechsklassigen humanistischen Gymnasium. Damit gilt der 1.11.1817 als Tag der Gründung des Julianum, die man mit einigem Recht auch im Jahre 1543 sehen könnte..

1. Oktober 1835
Erneute Trennung von Gymnasium und Bürgerschule (Unterrichtsschwerpunkte im Bereich der Naturwissenschaften und Mathematik - eine Folge der Industrialisierung)

12. Oktober 1882
Einzug in das neue
Schulgebäude in der Amtsgasse (zwischenzeitlich OS, heute Kreisvolkshochschule)

Kollegium 1895 
Kollegium um 1895

10. November 1883
Gründung der "
höheren Töchterschule" (später: "Lyzeum", schließlich: "Gymnasium für Mädchen")

1920
"Realgymnasium"

1938
Umzug in das
Schulgebäude an der Wilhelmstraße (heute: Lademann-Realschule)

19. Dezember 1949
Die Schule erhält den Namen "Julianum - neusprachliches und mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium für Jungen, Helmstedt"

1972
Zusammenlegung des Jungen- und des Mädchen-Gymnasiums. Einzug in das neue
Schulgebäude an der Goethestraße

Quellen: Festschriften des Julianum zum 150-jährigen Bestehen (Aufsätze von Hasse, Gericke, Kohl) und zum 175-jährigen Bestehen (Aufsätze von Aleith, Fuchs, Böhm)

 (weitere Informationen)


Demnächst

KMA Do 23.Feb 18:00 - 19:30

Vgl.DE 24.02. - 24.02.
Eltern- sprechtag Fr 24.Feb 14:45 - 18:15

Vgl.EN 28.02. - 28.02.
SR-Sitzung Mi 29.Feb 09:30 - 10:15

Gäste aus Chard 01.03. - 05.03.

Vgl.MA 01.03. - 01.03.
Auftritt Schulorchester So 4.Mär 16:00 - 17:00

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