Studien- und Berufsorientierung
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Berufsfindungsbörse vermittelt Inhalte
von Yvonne Weihs (Helmstedter Sonntag, 30.1.2011)
Helmstedt. Das Ende der Schulzeit ist ein bedeutender Abschnitt im Leben eines jungen Menschen. Die Zeit von der Ausbildungsplatzsuche bis zum ersten Arbeitstag vergeht wie im Flug. Wenn die Probezeit überstanden ist, hat der Heranwachsende seine neuen Strukturen bereits im Griff und sprintet mit Freude und Zuversicht seiner Karriere entgegen.
Genau so stellen sich Eltern den optimalen Weg für ihre Kinder vor. Doch nicht selten wird der Traum zum Alptraum: der Azubi stellt fest, dass seine Vorstellung eines Bankkaufmanns doch eine andere war, als der Berufsalltag nun offenbart.
Die Folge sind Ausbildungsabbrüche. Ärgerlich für den Azubi und den Arbeitnehmer - einen neuen Ausbildungsplatz zu finden, dauert längere Zeit und auch der Arbeitgeber muss zusehen, dass er seinen leeren Platz angemessen neu besetzt; nicht zu vergessen, dass der "Abbrecher" damit einem Mitbewerber die Chance auf den Traumberuf möglicherweise verbaut hat.
Um einen negativen Start ins Berufsleben zu vermeiden, setzt das Gymnasium Julianum Helmstedt auf eine gute Berufsfindungsarbeit. Ein Baustein dabei ist die jährliche Berufsfindungsbörse.
In der vergangenen Woche bot das Julianum mit dieser Börse bereits zum achten Mal seinen Schülern die Gelegenheit, sich über individuelle Berufsfelder zu informieren.
Rund 300 Schüler aus den Jahrgängen zehn und elf begrüßte Dr. Paul Albert Deimel von der Volksbank zur Eröffnung an diesem Vormittag. Anschließend war die Jugend gefordert, sich aktiv über ihren Zukunftsweg zu informieren.
"Primär konzentriert sich die Börse auf Inhalte der jeweiligen Berufsfelder. Sie soll die Schüler in ihrer Berufswahl unterstützen. Nach den Referaten gibt es Diskussionsrunden, bei denen die Schüler, neben reichlich Information, im Anschluss auch Kontakte zu Firmen knüpfen können", erklärte Lehrkraft Torsten Kunde.
So verhielt es sich auch im Fall von Annika Jung und Viktoria Arenhövel aus dem elften Jahrgang. Sie besuchten gemeinsam Vorträge der Volkswagen AG und der Autosstadt, die über duale Studiensystem informierten.
"Ich hatte darüber nachgedacht, eine kaufmännische Ausbildung gleich mit einem Studium zu verbinden", begann Jung zu erzählen, "allerdings weiß ich jetzt, dass das nichts für mich ist", so die Schülerin weiter. Auch ihre Schulfreundin entschied sich nach den Vorträgen gegen ein duales Studium: "Ich bin mir zwar noch nicht sicher, was ich genau machen möchte, aber auf keinen Fall Ausbildung und Studium zusammen", so das Fazit von Viktoria Arenhövel, die ein Studium im Bereich Tiermedizin nicht ausschließt, aber lieber noch eine Weile über ihren zukünfitgen Weg nachdenkt.
"Die Resonanz ist gut. Wir bekommen immer wieder Besuch von ehemaligen Schülern, die uns berichten, dass die Vorbereitungen im Unterricht und auch die Berufsfindungsbörse hilfreich für die Zukunft waren", resümierte Lehrkraft Renate Bohn.
Demnächst
| mdl.Abi (P5) Mo 21.Mai 07:45 - 19:00 |
| 11: Test Beruf Mo 21.Mai 09:00 - 12:30 |
| 6.: Klostertage 22.05. - 23.05. |
| Bunt statt braun Mi 23.Mai 11:05 - 13:00 |
| Kl.4: Infoabend Mi 23.Mai 18:00 - 19:30 |
| ECDL-Prüfung Do 24.Mai 13:15 - 14:30 |
| Pfingsten 27.05. - 28.05. |
| Ferientag 29.05. - 29.05. |
