Es gibt 4 Möglichkeiten Algen zu entfernen: (Bild rechts: Eine Spirogyra (Schraubenalge, eine Fadenalgengattung) unter dem Mikroskop Foto: AJBURK (27.01.07) entnommen: Wikipedia)
Von einer chemischen Bekämpfung ist abzuraten, da die Alge eine niedere Pflanze ist und somit auch die Pflanzen geschädigt werden. Chemie heißt Gift! Das hat in einem Aquarium nichts zu suchen! Mit Chemie beseitigt man nicht die Ursache der Algenbildung!
Also: Als erste Maßnahme wöchentlicher Wasserwechsel, pH–Wert auf 6 bis 6,5 senken.
Am besten eignet sich dazu Eichenextrakt. Algen reagieren empfindlich auf niedrigere pH Werte.
Aquaristik
2001 spendete der OStR a.D. Gerhard Becher dem Julianum ein 80 Liter Aquarium. Das wurde der Grundstock für die Aquaristik-AG. Das Aquarium erfreute sich großer Beliebtheit, so dass der Wunsch nach einem zweitem Aquarium entstand. Um das unterschiedliche Verhalten der Zierfische intensiv zu beobachten entschied man sich für ein südamerikanisches Becken mit Salmlern und ein afrikanisches Aquarium mit Fischen aus dem Malawisee. Die Aquarien standen zunächst in der Nähe des Sekretariats, erst später kamen sie ins Forum und erhielten den jetzigen Standort. Viele engagierte Schüler nahmen in den vergangenen Jahren teil, etliche auch auf höherem Niveau. Martin Schmidt z. B. nahm bei "Jugend forscht" teil.
Der Schulteich wurde während der Projekttage 2004 revitalisiert.
Seit vielen Jahren besteht eine Kooperation mit dem Aquarienverein ACARA Helmstedt e.V. (www.acara-helmstedt.de). Am 12.01.2005 verlieh der ACARA Helmstedt der AG eine Urkunde wegen der Pflege von Artbecken.
Der Schulteich wurde während der Projekttage 2004 revitalisiert.
Seit vielen Jahren besteht eine Kooperation mit dem Aquarienverein ACARA Helmstedt e.V. (www.acara-helmstedt.de). Am 12.01.2005 verlieh der ACARA Helmstedt der AG eine Urkunde wegen der Pflege von Artbecken.

Jörg Eggeling
Algen !!! – Geißel der Aquaristik ?
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- Kategorie: Aquaristik

Bild links: Von der AG Aquaristik des Gymnasiums Julianum, fachliche Betreuung W. Schöndube
Bild rechts Zwei Kieselalgenarten, gezeichnet von Ernst Haeckel in seinem 1904 erschienenen Werk „Kunstformen der Natur“ (entnommen Wikipedia)
Zu viel Futter, zu wenige Wasserwechsel und zu hohe pH-Werte sind meistens die Ursache für den Algenbefall.
Es gibt über 34.000 Algenarten. Nur ein geringer Teil betrifft die Aquaristik. Hier die wichtigsten Algenarten:
- Die Kieselalge: Bedeckt hauptsächlich den Kies und Scheiben.
Abhilfe: Kies absaugen, Scheiben mit der Rasierklinge reinigen, pH-Wert senken, Wasserwechsel, Turmdeckelschnecken einsetzen.
- Die Blaualge: Überzieht die Pflanzen mit einem Belag und stinkt.
Abhilfe: Den Belag mit der Hand abstreifen und absaugen, pH-Wert senken, Wasserwechsel.
- Die Pinselalge: Antrazithfarbig, büschelartig auf den Blättern.
Abhilfe: Blätter entfernen, algenfressende Fische einsetzen, Geeignet sind: Guppy, Black Molly, Ancistrus, Siamesische Rüsselbarbe, aber auch Apfelschnecken und Turmdeckelschnecken. pH-Wert senken, Wasserwechsel.
- Die Bartalge: Dunkelgrün-antrazithfarbig, befällt die Blätter.
Abhilfe: Algenfressende Fische einsetzen: Siamesische Rüsselbarbe, Ancistrus, lebendgebärende Fische, wie Guppy, Black Molly, etc.
pH-Wert senken, Wasserwechsel. - Die Fadenalge: Hat lange Fäden, Farbe grün.
Abhilfe: Mit einem Holzstäbchen aufwickeln und entfernen. pH-Wert senken, Wasserwechsel.
Es gibt 4 Möglichkeiten Algen zu entfernen: (Bild rechts: Eine Spirogyra (Schraubenalge, eine Fadenalgengattung) unter dem Mikroskop Foto: AJBURK (27.01.07) entnommen: Wikipedia)- Die chemische Bekämpfung;
- Veränderung des Lichtes: Leuchtstoffröhren Warmton L 32 verwenden;
- Mechanische Entfernung (von Hand);
- Vernichtung durch Tierfraß, (Fische, Schnecken): Siamesische Rüsselbarbe, Ancistrus, Black Molly, Guppy, Turmdeckelschnecken und Apfelschnecken.
Von einer chemischen Bekämpfung ist abzuraten, da die Alge eine niedere Pflanze ist und somit auch die Pflanzen geschädigt werden. Chemie heißt Gift! Das hat in einem Aquarium nichts zu suchen! Mit Chemie beseitigt man nicht die Ursache der Algenbildung!
Also: Als erste Maßnahme wöchentlicher Wasserwechsel, pH–Wert auf 6 bis 6,5 senken.
Am besten eignet sich dazu Eichenextrakt. Algen reagieren empfindlich auf niedrigere pH Werte.
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