Poltik
Viel zu tun, bis Helmstedt jungen Leuten gefällt
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Projekt-Teilnehmerin hörte sich unter Schülern, Auszubildenden und Studenten um
Von Antonia Marienfeld, Schülerin am Gymnasium Julianum
HELMSTEDT. Helmstedt aus Sicht der Jugend, top oder Flop? "Langweilig, klein, hässlich.? (Braunschweiger Zeitung, Helmstedt: 18. November 2011, Helmstedt Lokales, Seite H02)
Das sind Antworten, die man oft zu hören bekommt, wenn man Helmstedter Jugendliche fragt: "Wie seht ihr eure Stadt??
Geschichtlich hat Helmstedt als ehemalige Universitäts- und Hansestadt einiges zu bieten. Aus der Sicht der jüngeren Generation aber anscheinend nicht genug. Um herauszufinden, wie die Jugendlichen ihre Stadt nun wirklich sehen und welche Ideen sie für eine Veränderung haben, bin ich in Helmstedts Innenstadt aufgebrochen und habe zusätzlich am eigenen Gymnasium Julianum recherchiert. Zu meinem Thema äußerten sich Schüler des Gymnasiums und der Realschule, Auszubildende und angehende Studenten sowie Studierende im Alter bis zu 20Jahren.
Schüler untersuchen Helmstedt
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HELMSTEDT. (Braunschweiger Zeitung, Helmstedt: 21. September 2011, Titelseite, Seite 01)
Eine ganz neue Form der Kooperation gehen unsere Zeitung und das Gymnasium Julianum in Helmstedt ein. Im Seminarfach "Helmstedt 2020" werden sich Schüler des 11. Jahrgangs zwei Jahre lang intensiv mit dem Zustand der Stadt und mit ihren Entwicklungsperspektiven beschäftigen - vor allem aus der Sicht junger Menschen.
Das Besondere: Die Ergebnisse der Recherchen und die Denkanstöße der Schüler werden in unserer Zeitung veröffentlicht. Redakteure besuchen zudem den Unterricht, um mit Rat und Tat zu helfen. "So können die Schüler viel Praxiserfahrung sammeln", freut sich Lehrer Torsten Kunde. mis
Diese Schüler des Gymnasiums Julianum werden Helmstedt zwei Jahre lang unter die Lupe nehmen und ihre Ergebnisse als "junge Reporter" in unserer Zeitung veröffentlichen.
Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl
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mit den Landratskandidaten Wilnis Tracums (CDU), Matthias
Wunderling-Weilbier (Parteilos) und Jörg Pohl (Parteilos)
Liebe Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs,
am 11. September 2011 finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt.
Hierbei könnt Ihr mit Eurer Stimme neue Orts-, Samtgemeinde- und Stadträte sowie neue Bürgermeister, den Kreistag und einen neuen Landrat wählen. Ihr könnt dabei mitbestimmen, was bei Euch vor Ort passiert. Egal ob mal wieder kein Bus fährt, die Eröffnung eines Jugendclubs immer noch auf sich warten lässt oder Euch die stetig steigenden Schulden der Kommunen Sorgen bereiten – die meisten dieser Probleme können vor Ort gelöst werden.
Um über diese und weitere interessante Themen zu diskutieren, hat die Schülervertretung und die Fachgruppe Politik und Wirtschaft für Euch eine Diskussionsveranstaltung mit den Landratskandidaten organisiert.
Am Freitag, den 01.07.2011 in der 5. und 6. Std. diskutieren die oben genannten Kandidaten mit Euch im großen Hörsaal über vielseitige kommunale Themen.
EUROPA 2020 - Meine Wünsche für ein Europa in der Zukunft
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Hier ein paar Eindrücke vom Europatag, den die zehnten Klassen am 9.5. im Cafe des Brunnentheaters in Bad Helmstedt begangen haben.
Fachgruppe Politik

Die Atomkatastrophe in Japan - Ein Denkzettel?
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Gedanken der 10 D
Japan, der Staat mit der höchsten Erdeben- und Tsunamigefahr, erlebt eine der größten Atomkatastrophen. Die Folgen der Katastrophe betreffen jedoch längst nicht nur Japan.
Wir, die Klasse 10D, haben Fragen gestellt und Antworten gesucht.
Infrastruktur und Industriegebäude im Nord-Osten Japans sind zerstört oder beschädigt. Die Menschen sind obdachlos, arbeitslos und was nicht produziert wird, kann nicht exportiert werden.
Japan als eine Wirtschaftsmacht ist geschwächt, es droht ein Börsencrash, es wird deutlich, wie sehr die Staaten voneinander abhängig sind.
Zweifel an der Atomkraft werden größer.
Sollen auch in Europa weiterhin Atomkraftwerke genutzt werden ?
Die EU hat keinen direkten Einfluss auf die innenpolitische Entscheidung über Atomkraft in den Mitgliedsstaaten. Es nutzen 17 von 27 Mitgliedstaaten Atomkraft, doch nur die Niederlande, Schweden und Deutschland wollen aussteigen.
Wieso steigt Deutschland nicht sofort aus ?
Der entscheidende Grund ist wohl, dass die regenerativen Energiequellen den Anteil von 22%, den die Atomkraftwerke in Deutschland zum Stromnetz beitragen, z.Z. noch nicht ersetzen können, da die nötige Infrastruktur zur Weiterleitung und Speicherung der Energie nicht hinreichend ausgebaut ist.
Im Gegensatz zu vielen anderen Energiequellen wird bei der Energiegewinnung durch Atomkraft kein CO2 freigesetzt, allerdings entstehen radioaktive Abfälle, deren Endlagerung ein Problem darstellt. Fakt ist, dass in einem AKW durch vergleichsweise geringen Aufwand bei Normalbetrieb viel Energie, bei einem Unfall jedoch starke Radioaktivität, freigesetzt werden kann.
Uns ist klar, dass Radioaktivität gesundheitsschädlich und tödlich ist. Aber wieso eigentlich?
Radioaktive Strahlung „rüttelt“ an der DNA, dem Erbinformationsträger der Lebewesen, wodurch die Informationen „verfälscht“ werden können. In Folge dessen vermehren sich die Zellen unkontrolliert oder bekommen Fehlfunktionen (Ursache für Krebs), die einen schnellen Tod bewirken können.
Eine Frage bleibt jedoch offen: Lohnt es sich, das Risiko bei einem Unfall starke Strahlung freizusetzen einzugehen, um Energie zu erzeugen?
Kd
Appell an Schüler: "Ihr seid Europa - nutzt es!"
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Von Jürgen Paxmann (Braunschweiger Zeitung, Helmstedt: 2. Oktober 2010, Helmstedt Lokales, Seite H01)
HELMSTEDT."Was hat Europa mit uns zu tun?" Dies war gestern die zentrale Frage im Forum des Gymnasiums Julianum, wo sich mehr als 100 Schüler des 11. Jahrgangs versammelt hatten, um einer Podiumsdiskussion mit Europa-Experten beizuwohnen.
Das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IZB) richtet regelmäßig solche Europatage an Schulen aus. Das Gymnasium in Helmstedt wurde in diesem Jahr als einzige Schule in Niedersachsen für diesen Aktionstag ausgewählt.
Politiker und Referenten aus Brüssel, Berlin und Hannover standen nun den Helmstedter Schülern Rede und Antwort auf Fragen, die von den Schülern zuvor im Unterricht aufgelistet worden waren. Für sie diskutierten die Schülervertreter Sophie-Cecil Mathieu und Lennart Schmidt auf dem Podium mit.
Wilhelm von Trott, Mitarbeiter im Europa-Parlament berichtete von seinem Arbeitsplatz in Brüssel, wo in den Hochhäusern jede Nation ein Stockwerk beanspruche. Benutzt er dort den Fahrstuhl, erfährt er genau das, warum er seine Arbeit für Europa so liebt: "Unterschiedliche Sprachen, Kulturen und Menschen, die es trotzdem immer wieder hinkriegen, Probleme gemeinsam anzugehen."
Und was ist mit der Türkei? "Grundsätzlich ist sie ein privilegiertes Partnerland, doch man muss ihr Zeit geben, sich zu entwickeln, damit die EU-Kriterien erfüllt werden", antwortete Trott. Es wäre redlich, diese Verhandlungen weiterzuführen, fügte Carsten Piellusch von der niedersächsischen Staatskanzlei.
Helmstedts Bürgermeister Heinz-Dieter Eisermann verwies auf die Städtepartnerschaft mit dem türkischen Badeort Konakli. "Das lehrt uns, enge Kontakte von unten nach oben aufzubauen."
Bei allen Rednern schwang der Appell mit: "Ihr seid Europa - geht raus, studiert, lernt Sprachen und nutzt Eure Chancen. Es lohnt sich!"
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